Glaukom

Die Kanaloplastik zur operativen Behandlung des Offenwinkelglaukoms

Eine häufige Ursache beim primären Offenwinkelglaukom ist ein gestörter Abfluss des Kammerwassers über den Schlemmschen Kanal und in die Kammerwasservenen.

Als erfolgreiches Verfahren hat sich in den letzten Jahren die Kanaloplastik entwickelt.

Bei der Kanaloplastik wird über einen der Viscokanalostomie ähnlichen Zugang der Mikrokatheter iTrack 250 in den Schlemmschen Kanal ein- und dann komplett über 360 Grad herumgeführt. An das aus dem skleralen Zugang herausschauendem Ende wird ein feiner Faden angeknüpft, und dann mit dem Katheter zurückgezogen. Dieser Faden wird unter einer definierten Spannung zusammengeknüpft, und hält durch Dehnung den Schlemmschen Kanal dauerhaft offen.

Erste Studien haben ergeben, das sich mit der Kanaloplastik der Kammerwasserabfluss normalisieren, und somit eine deutliche Drucksenkung herbeigeführt werden kann.

Weitere informationen und aktuelle klinische Daten unter: www.iscienceinterventional.com